Dresden ist eine sehr schöne Stadt, die ich gestern zum ersten Mal besucht habe.  Ich bin um 6Uhr aufgestanden; die Fahrt, Brandenburg nach Dresden, hat ungefähr 3 Stunden gedauert.  Wir sind angekommen und haben das Auto geparkt.  Dann haben wir Gebäck bei einem vegetarischen Café gegessen.  Ich habe mein Lieblingssüßgebäck, i.e. un éclaire au chocolat genommen.

Stehend auf der Augustusbrücke, die mich ein bisschen an die Aussicht von der Westminster Brücke in London denken lassen hat, habe ich die historische Altstadt gut gesehen.  Es hat glücklicherweise nicht geregnet und ist doch eigentlich sehr angenehm gewesen, 24 Grad im Schatten; ich hätte keine Jacke mitbringen müssen.

Wir sind direkt zur Frauenkirche auf dem Neumarkt gelaufen.  Ich habe für eine Dreiviertelstunde die Architektur dieser rekonstruierten Kirche analysiert, als ich da drinnen auf einer Kirchenbank saß.  Ich habe in den letzten paar Jahren ein bisschen über Kunstgeschichte gelernt.  Die Frauenkirche ist ein wunderschönes Beispiel der Barockkunst.  Ich habe den goldverzierten Altar und die kolossale Orgel besonders bemerkenswert gefunden.  Ich habe leider keine Photos davon, denn photographieren ist in der Kirche verboten.

Anschließend haben wir an einer Führung der Semperoper teilgenommen. Vom Füßboden zu den Deckenverzierungen ist alles unvorstellbar detailliert.  Der Opernsaal wird von einem großen Kronleuchter und verschiedenen kleinen Lichtern beleuchtet; ich konnte mir nur vorstellen, dass diese Atmosphäre noch schöner wäre, wenn ein Orchester ruhig spielen würde.  Ich würde mich gerne elegant anziehen und einen Auftritt hier anschauen.

Bei dem Zwinger gab es eine Porzellanausstellung.  Ich sage ehrlich, sie hat mich nicht interessiert; die Ritterrüstungen und Gemälde aber doch, bzw. die einzelnen Werke von Rembrandt und Jan van Eyck.  Der Zwingerhof selbst ist grün und entspannend, ein sehr einfacher Platz zum Sitzen und den Ausblick genießen.

Ingesamt hat dieser kleine Besuch nach Dresden mir sehr gut gefällen.

-Maria Athena