Erstes Mal in Dresden

30/06/2012

Dresden ist eine sehr schöne Stadt, die ich gestern zum ersten Mal besucht habe.  Ich bin um 6Uhr aufgestanden; die Fahrt, Brandenburg nach Dresden, hat ungefähr 3 Stunden gedauert.  Wir sind angekommen und haben das Auto geparkt.  Dann haben wir Gebäck bei einem vegetarischen Café gegessen.  Ich habe mein Lieblingssüßgebäck, i.e. un éclaire au chocolat genommen.

Stehend auf der Augustusbrücke, die mich ein bisschen an die Aussicht von der Westminster Brücke in London denken lassen hat, habe ich die historische Altstadt gut gesehen.  Es hat glücklicherweise nicht geregnet und ist doch eigentlich sehr angenehm gewesen, 24 Grad im Schatten; ich hätte keine Jacke mitbringen müssen.

Wir sind direkt zur Frauenkirche auf dem Neumarkt gelaufen.  Ich habe für eine Dreiviertelstunde die Architektur dieser rekonstruierten Kirche analysiert, als ich da drinnen auf einer Kirchenbank saß.  Ich habe in den letzten paar Jahren ein bisschen über Kunstgeschichte gelernt.  Die Frauenkirche ist ein wunderschönes Beispiel der Barockkunst.  Ich habe den goldverzierten Altar und die kolossale Orgel besonders bemerkenswert gefunden.  Ich habe leider keine Photos davon, denn photographieren ist in der Kirche verboten.

Anschließend haben wir an einer Führung der Semperoper teilgenommen. Vom Füßboden zu den Deckenverzierungen ist alles unvorstellbar detailliert.  Der Opernsaal wird von einem großen Kronleuchter und verschiedenen kleinen Lichtern beleuchtet; ich konnte mir nur vorstellen, dass diese Atmosphäre noch schöner wäre, wenn ein Orchester ruhig spielen würde.  Ich würde mich gerne elegant anziehen und einen Auftritt hier anschauen.

Bei dem Zwinger gab es eine Porzellanausstellung.  Ich sage ehrlich, sie hat mich nicht interessiert; die Ritterrüstungen und Gemälde aber doch, bzw. die einzelnen Werke von Rembrandt und Jan van Eyck.  Der Zwingerhof selbst ist grün und entspannend, ein sehr einfacher Platz zum Sitzen und den Ausblick genießen.

Ingesamt hat dieser kleine Besuch nach Dresden mir sehr gut gefällen.

-Maria Athena

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3 Antworten to “Erstes Mal in Dresden”

  1. thomas Says:

    nice blog 🙂 freu mich schon auf den nächsten!

  2. Fredi Says:

    Schöner Text zu deinen Beobachtungen. So ohne Fehler schaffe ich es nur mit der Rechtschreibhilfe von MS-Word. 😉 Mir ist nur ein Tippfehler im letzten Wort aufgefallen.

    Allerdings verwendest du sehr viele Hilfsverben für die 2.Vergangenheit (Perfekt). Besonders sieht man das im dritten Absatz, in dem die Sätze oft mit “Ich habe” beginnen. Häufige Wiederholungen mag der kultivierte Leser ja eigentlich nicht. Deswegen könntest du dort, wo es möglich ist, die 1.Vergangenheit (Präteritum) benutzten. Bestimmt weißt du das, trotzdem möchte ich es an ein paar Beispielen verdeutlichen:

    “Ich habe in den letzten paar Jahren ein bisschen über Kunstgeschichte gelernt.” (Perfekt)
    wird zu:
    “Ich lernte in den letzten paar Jahren ein bisschen über Kunstgeschichte.” (Präteritum)
    um das “ich” am Beginn weg zu bekommen:
    “In den letzten paar Jahren lernte ich ein bisschen über Kunstgeschichte.” (Präteritum)

    Das Präteritum ist meist die elegantere Form, obwohl das Perfekt umgangssprachlich verbreitet ist.
    Das Perfekt kann man vor allem dann anwenden, wenn ein Bezug zur Gegenwart vorliegt:
    “Er hat sich ein Bein gebrochen und trägt noch Gips.”

    Einen guten Sinn für den Fluss der Texte einer Sprache bekommt man natürlich nur über die Zeit und durch das häufige Anwenden selbiger. Ich selbst kann ein Lied davon singen. Du zum Beispiel könntest mir mal erklären, wann es etwas bringt, ein Semikolon zu setzten. Das nämlich habe ich bis heute noch nicht verstanden.

    Bin schon auf deine nächsten Berichte gespannt.

    Gruß

  3. Yohan Says:

    Boah
    Dein Deutsch ist sehr gut!
    Wie lange lernst du?
    Ich komme aus Korea und jetzt lerne ich Deutsch.
    Aber mein Deutsch noch jetzt ganz schlecht…
    Ich finde deine Seite interrasant weil ich naechste jahre nach Deutschland fliegen.
    Mit Freundlichen Gruess


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