Das Geheimnis einer Essstörung

18/08/2013

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Es liegt, meine Damen und Herren, im begehbaren Kleiderschrank: der Behälter vollgestopft mit halbleeren Tüten Bonbons, alten Schoko-Orangen-Keksen noch in der Verpackung, Brezeln, Chips, Koffeintabeletten, Abführmitteln aus dem Badezimmerschrank, und, ganz hinten, einem Becher frischem Erbrechen zum Wegwerfen in den Mülleimer der Stadtbibliothek. Ob es wirklich Erbrechen sei, oder nur gekautes, ausgespucktes Essen, ist deinem Zahnarzt egal; er wisse ja eher schon was du machst, wenn du aufs Klo bist, und sage schön, du solltest immer den Mund mit Wasser spülen und nicht sofort dich die Zähne bürsten, nachdem du etwas säurehaltig eingenommen hast, bevor er, verschreibungsgemäß, dir eine Tube Zahnpasten zum Enamel Schützen gebe wie immer. Zu dem, was in deinem Becher herumschupft: ob erbrochen oder ausgespuckt, regelmäßig oder beiläufig interessiert nur deine Knöchel, deine Knie und deinen Subtyp.

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